Das sind die besten und schlechtesten Länder für Schwule und Lesben in Europa

Wo sind die besten und die schlechtesten Orte in Europa für Schwule und Lesben? Seit 2009 gibt das ILGA-Europe (The International Lesbian, Gay, Bisexual, Trans and Inter-sex Association) einen Regenbogenindex heraus, das die besten und die schlechtesten Länder in Europa für schwul-, lesbisch und transsexuelles Leben ausweist. Jedes Land bekommt einen Score von 0 bis 100 Prozent. In Aserbaidschan lebt es sich demnach mit nur 5 Prozent Index am schlechtesten. Das ist von allen 49 europäischen Ländern der schlechteste Wert. Noch etwas besser, aber immer noch schlecht lebt es sich in Armenien und Russland. Auch wenn es in Aserbaidschan nicht verboten ist homosexuell zu sein, hat das Land laut ILGA beim Schutz der LBT-Community vor Hass und Kriminalität vollkommen versagt. Der schlechte Wert resultiert aus dem hohen Ausmaß an homophober Gewalt sowie Diskriminierungen durch die Politik.

Die letzten Plätze sind aber nicht wirklich überraschend. Peinlich, in meinen Augen ist, dass Deutschland eher im Mittelfeld steckt und mit einem Score von 55% weit hinter Belgien (82%), Portugal & Spanien (beide 70%), UK (81%), Den Skandinavischen Ländern und Frankreich auf dem 16. Platz liegt. Auch wenn in dem Bericht ILGA festgehalten ist, dass die Mehrheit der Deutschen Homosexualität positiv gegenüber eingestellt ist werden jedoch einige Ressentiments in der Gesellschaft und der Politik gegenüber Homosexualität festgehalten. So auch der Vergleich der Ehe für Homosexuelle mit der Ehe von nahen Verwandten oder Polygamie, den die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer 2015 in einem Interview äußerte. Ich habe hierzu meine ganz eigene Meinung veröffentlicht. Vor allem aber die restriktive Haltung der deutschen Regierung führt zu einer Abwertung Deutschlands im internationalen Vergleich.

Wir leben in Deutschland trotzdem in einer Luxussituation. Auch wenn es hier homophobe Übergriffe und Anfeindungen von Mitgliedern der LGBT-Community gibt, müssen die wenigsten Angst haben, wegen ihre Sexualität verfolgt zu werden. In Russland, Armenien und Aserbaidschan müssen Lesben, Transgender und Schwule teilweise noch um ihr Leben bangen.

Ebenfalls peinlich ist das schlechte Abschneiden von Italien, die mit einem Score von knapp 20% nur auf dem 35. Platz liegen. Viel wurde beim ESC dieses Jahr darüber geschrieben, was bei einem Sieg von Russland drohen würde. Russland liegt gerade wegen seiner Anti-Homosexuellen Gesetze auf dem Vorletzten Platz. Viel besser trifft es die LGBT-Community mit der Ukraine aber auch nicht. Die aktuelle Gewinnernation des Eurovision Song Contest 2016 liegt mit 13% auf dem 44. Platz.

Den vollen Report findet ihr hier mit allen Details zu den einzelnen Ländern: https://rainbow-europe.org/

Hier findet ihr das Länderränking:

  1. Malta
  2. Belgien
  3. Das Vereinigte Königreich
  4. Dänemark
  5. Spanien
  6. Portugal
  7. Finnland
  8. Norwegen
  9. Frankreich
  10. Kroatien
  11. Niederlande
  12. Schweden
  13. Österreich
  14. Island
  15. Griechenland
  16. Deutschland
  17. Irland
  18. Ungarn
  19. Luxemburg
  20. Montenegro
  21. Estland
  22. Albanien
  23. Schweiz
  24. Andorra
  25. Serbien
  26. Zypern
  27. Slowenien
  28. Tschechien
  29. Kosovo
  30. Georgien
  31. Bosnien & Herzegowina
  32. Slowakei
  33. Bulgarien
  34. Rumänien
  35. Italien
  36. Polen
  37. Lichtenstein
  38. Litauen
  39. Mazedonien
  40. Lettland
  41. San Marino
  42. Moldawien
  43. Weißrussland
  44. Ukraine
  45. Monaco
  46. Türkei
  47. Armenien
  48. Russland
  49. Aserbaidschan

 

Neulich auf Gayromeo – Warum gehe ich eigentlich arbeiten?

Die besten Nachrichten auf Gayromeo oder PlanetRomeo (wie man es nennen mag) bekommt man immer dann, wenn man nicht damit rechnet. Die besten Nachrichten kann man sich auch nicht vorstellen oder ausdenken. Sie kommen einfach aus dem Nichts und sind so bizarr wir faszinierend.

Aber lest selbst:

Quelle: JustDave86 auf PlanetRomeo

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Dieser junge Mann unterbreitete mir, wie wahrscheinlich vielen anderen Männern, ein besonders verlockendes Angebot:

1.000 EUR pro Monat für völlige sexuelle Unterwerfung und häusliche Dienstleistungen. Dafür darf ich aber auch das Auto benutzen und bekomme größere Anschaffungen bezahlt. Dazu besteht die Möglichkeit, dass ich mir noch leistungsbezogen den ein oder anderen Euro dazu verdienen darf. 30 Euro bekommt der Angestellte, wenn er sich von einem seinen muskulösen Freunden benutzen lässt. Schätzungsweise (nach seinen Schätzungen) komme ich so auf 600 bis 1200 Euro zusätzlich. Ich habe mal überschlagen – das sind  20 bis 40 Benutzungen im Monat sowie die zusätzlichen zwei bis drei Mal am Tag, an denen der Herr mich schon benutzen möchte. Macht alles in allem bis zu 130 Mal Sex im Monat. Eine stattliche Zahl!

Sitzen ist dann nicht mehr möglich! Aber jeder Job hat so seine Nachteile. Es stellt sich aber die Frage, ob die 2.200 Euro (mietfrei mit Firmenwagen und zusätzlichen Boni) steuerlich vergolten werden müssen oder wie ich mich dann deklarieren muss. Wie sieht es zusätzlich mit der Krankenkasse oder der Rentenversicherung aus? Alles Fragen, die ich leider in den Jobverhandlungen nicht beantworte bekommen habe. Gescheitert wäre der Job spätestens bei der Beurteilung meiner Leistungen als Hausfrau – ich putze nämlich nicht mal meine eigene Wohnung. So muss ich leider weiter von Montag bis Freitag 40(eher +) Stunden meiner Arbeit in der großen weiten Welt der Werbung nachgehen.

Was sind eure liebsten Grindr-Nachrichten. Schickt sie mir gerne zu und ich widme ihnen eine Story :)