Die größten Schwulen-Hymnen aller Zeiten

Quelle: Facebook

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Es gibt sie. Die Lieder, die auf keiner schwulen Party fehlen dürfen. Einige sind Klassiker, die seit Jahrzehnten in jeder Gay-Bar weltweit gespielt werden. Ander sind  brandaktuell. Doch alle haben etwas gemeinsam. Sie sprechen Schwule und Lesben auf eine ganz besondere Weise an. Geprägt sind die meisten Hymnen, der schwul-lesbischen Bewegungen durch die Zeit und die gesellschaftlichen Umstände, in denen sie entstanden sind. Aber auch vor allem durch das Gefühl nach Emanzipation und die Sehnsucht nach Akzeptanz, die sie transportieren. Daher unterscheiden sich die meisten Schwulen-Hymnen auch in der Deutlichkeit, wie sie das Thema Homosexualität in der Gesellschaft angehen. Noch bis in die 60er Jahre hineinar Homosexualität in den meisten westlichen Ländern eine Straftat. Schwules Leben war praktisch nur im Untergrund möglich und ständig mussten sich Homosexuelle vor staatlichen Übergriffen fürchten. In den 80ern und 90er Jahren brachte das Thema HIV und Aids, Homosexualität in einen völlig anderen Kontext. Bis zum heutigen Tage hat sich viel an der gesellschaftlichen Stellung von Schwulen und Lesben getan. Alle Phasen und Epochen haben ihre Lieder hervorgebracht. Alle Songs, ob Disco-Hit oder Pop-Ballade, haben gemeinsam, dass sie eine Botschaft transportieren, die die Seele der Lesben- und Schwulenbewegung der damaligen Zeit getroffen und berührt haben. Natürlich kann man über die Auswahl und den Geschmack streiten, aber in den folgenden Artikeln geht es um die größten Schwulen-Hymnen der letzten Jahrzehnte. Alle haben ihre ganz besondere Bedeutung für die schwule Emanzipation. Bei einigen war diese Bedeutung nicht unbedingt intendiert:

  1. Judy Garland – Somewhere over the Rainbow
  2. Gloria Gaynor – I am what I am
  3. Village People – Y.M.C.A
  4. Madonna – „Express Yourself
  5. Diana Ross – I’m Coming out
  6. Weather Girls – It’s raining men
  7. Queen – I want to break free
  8. Kylie Minogue – Your Disco needs you
  9. Lady Gaga – Born this way
  10. Conchita Wurst – Rise like a Phoenix
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3 Kommentare zu “Die größten Schwulen-Hymnen aller Zeiten

  1. Meiner Meinung nach Positon 1 und 2 tauschen und 10 sofort aus der Liste löschen. Das ist maximal ein Hit, aber noch lange keine Hymne.

  2. Schöne Idee, die Schwulen-Hymnen mal genauer zu beleuchten!

    Für mich zählen von den oben genannten vier auch absolut dazu – in dieser (ganz persönlichen) Reihenfolge:

    1. I am what I am
    2. It’s raining men
    3. Y.M.C.A.
    4. I want to break free

    Meine eigene Hymnen-Hitliste umfasst aber noch andere Titel, etwa unbedingt „Er gehört zu mir“ von Marianne Rosenberg, „It’s a sin“ von den Pet Shop Boys und diverse Songs von Jimmy Somerville.

    Bin gespannt auf die folgenden Blog-Beiträge über die von Dir ausgewählten Hymnen. :-)

  3. Die obige Top-10 bereitet mir größte Übelkeit – bis auf Queen, Diana Ross und Gloria Gaynor. Mit dem anderen Liedgut kann man mich jagen. :)

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