Der letzte Kreuzzügler – Bischof Laun kämpft gegen die Homoverschwörung

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Copyright by Sterneck (Quelle: http://flic.kr//aoUDXi)

Hallo zusammen,

Dass Vertreter der katholischen Kirche nicht zu den glühendsten Verfechtern der Rechte von Schwulen und Lesben gehören, ist nicht wirklich neu, was aber Dr. Andreas Laun, Weihbischof zu Salzburg, in einem Gastbeitrag auf dem Blog von Andreas Unterberger schreibt, grenzt an Volksverhetzung. (Anmerkung: Laut Wikipedia ist Unterberger „ein österreichischer Journalist. Er war Chefredakteur der Presse und der Wiener Zeitung und schreibt heute einen politischen Blog. Unterberger ist Vorstandsmitglied des Hayek Instituts und des Clubs unabhängiger Liberaler.“)

Darin hetzt der katholische Würdenträger, der schon in den vergangenen Jahren einige schwulenfeindliche Publikationen veröffentlicht hat, gegen Homosexuelle. Dabei bedient er sich einer absolut kruden Argumentation und einer Rhetorik, die Angst und Ablehnung schüren soll. Das hat mit christlicher Nächstenliebe nichts mehr zu tun. Es klingt fast wie der Aufruf zu einem Kreuzzug gegen Homosexuelle.

Ich habe die wirklich härtesten Argumente hier zusammengefasst und kommentiert:

Sollten wir Heterosexuellen auch nur denken, die homosexuelle Neigung sei nicht der Natur entsprechend, machten wir uns bereits der Diskriminierung Homosexueller schuldig, dann sind wir unmoralisch oder geisteskrank. (…) Das Schlimmste an dieser Indoktrination ist: Sie wird nicht nur von homosexuellen Vereinigungen betrieben, sondern weitgehend vom Staat und seinen Organen, auch gestützt von den Machtmitteln des Staates, mitgetragen!

Man muss sich diese These schon auf der Zunge zergehen lassen. Denn sie enthält gleich mehre interessante Aussagen. Erstens wird hier Homosexuellen unterstellt, sie lebten unnatürlich. Er sagt dies zwar nicht direkt, aber die Formulierung, dass man derlei nicht mehr denken dürfe, impliziert das. Daneben unterstellt Laun Homosexuellen, sie unterzögen der Gesellschaft einer Gehirnwäsche und gerierten sich in der Opferrolle. Nach Jahren der Verfolgung und der noch immer währenden gesellschaftlichen Diskriminierung völlig an den Haaren herbeigezogen. Homosexuelle, beispielsweise, die in den 50er und 60er Jahren in der BRD oder bis zum Fall der Mauer in der DDR verurteilt wurden (bis 1969 stand Homosexualität in der Bundesrepublik noch unter Strafe) sind bis heute strafrechtlich nicht rehabilitiert worden. Ein guter Grund darauf gesellschaftlich aufmerksam zu machen.

Mit solchen Aussagen will Laun der Gesellschaft nur Angst machen. Als stellten Schwule und Lesben eine Bedrohung für das Allgemeinwohl dar. Er kritisiert außerdem den Staat, dass er die Rechte von Homosexuellen schützt, da er von ihnen schon erfolgreich manipuliert wurde. In meinen Augen ist das ein seltsames Verständnis von Rechtsstaat, Demokratie und Menschlichkeit.

Homosexualität ist zudem nicht unnatürlich!
Wer das behauptet ignoriert neuere Forschung zu diesem Thema konsequent, was in dem beigefügten Link genauer erklärt wird. Wirklich überraschend ist das nicht. Denn wissenschaftliche Argumente zu ignorieren scheint, polemisch ausgedrückt, in der katholischen Kirche die Regel zu sein. Galileo Galilei wurde erst im Jahre 1992 durch den Vatikan rehabilitiert, über 300 Jahre nach seinem Tod.

An diesem Punkt ist die Anschuldigung von Homosexuellem schon ziemlich heftig. Es geht aber noch weiter:

Und dabei werden die Gehirne der Zuschauer „gewaschen“: Zuerst gereinigt von ihren „Vorurteilen“, dann neu gefüllt mit der Überzeugung auf der politisch richtigen Seite zu stehen, wenn sie die homosexuelle Neigung für „normal“, „gesund“ und sogar „wünschenswert“ halten. Sachliche Argumente dagegen spielen keine Rolle, weil das Ganze ja auch Unterhaltungswert haben soll und wirkliche Bildung und Suche nach Wahrheit nicht gefragt sind!

Wir (Homosexuelle) waschen also die Hirne der Gesellschaft und sind somit eine Bedrohung. Weil wir heiraten wollen?
Weil wir dabei die gleichen Rechte und Pflichten wollen?
Ein wirklich teuflischer Plan. Denn würde man uns erlauben zu heiraten mit den gleichen Rechten, würde sich für alle heterosexuellen Paare genau gar nichts ändern. Denn die Ehe zwischen Mann und Frau wäre weiterhin so wertvoll wie bisher. Welcher andere Grund als blanker Schwulen- und Lesbenhass könnte dann die Beweggründe des Bischofs erklären?

Die Frage nach der sachlichen Argumentation führt der Bischof jedenfalls (obwohl er sich immer wieder darauf beruft) ad absurdum. Denn er hat keine sachlichen Argumente für seine Thesen. Die Adjektive gesund, normal und wünschenswert in Anführungszeichen zu setzen und danach in Frage zu stellen ist beinahe die sachlichste Form der Argumentation, die er dagegen zu stellen hat. Letztlich sind das aber nur billige Polemiken.

Eigentlich dürfte man sich auf die Behauptung, wir seien krank, nicht einlassen, aber hier nochmal für den Bischof:
Homosexualität ist keine Krankheit. Das erkennt die Weltgesundheitsorganisation (WHO) seit 1990 an (spät, aber immerhin). Daher hat die WHO Homosexualität von der Liste psychischer Krankheiten gestrichen. Zusammen mit der WHO stellte 1992 die „American Psychological Association“ fest: „Gleichgeschlechtliche Sexualität ist weder eine Geisteskrankheit noch moralisch verwerflich (…) Versuche, die soziosexuelle Orientierung zu ‚reparieren’, stellen nichts anderes als psychologisch verbrämte soziale Vorurteile dar.“ Der Bischof stellt lediglich die Gegenthese auf – ohne Argument. Wie sachlich…
Außerdem ist die Festlegung, was normal ist, aus dem Mund eines Mannes, der vollkommen auf Sexualität verzichtet, schon irritierend.

Ganz ohne Argumentation ist der Text allerdings auch nicht und daher will ich mich damit auseinandersetzen. Direkt im Anschluss führt er das das einzige wirklich „Argument“ an (ich kopiere mal das rhetorische Stilmittel):

Dass sogar Betroffene, also Menschen mit homosexuellen Neigungen, aber mit einem klaren Verstand, die Ehe verteidigen und die Homo-Ehe für etwas Widersprüchliches und für schädlich halten, gilt nicht als Argument.

Um diese These zu untermauern führt er Zitate von Homosexuellen an, die sich dagegen aussprechen, gleiche Rechte für Homosexuelle einzuführen, da die meisten Schwulen nicht heiraten wollen und schon gar keine Kinder. Ob diese Zitate echt sind oder nicht möchte ich nicht bewerten. Es spielt auch keine Rolle.

Sprechen wir allen heterosexuellen Paaren das Recht ab, Kinder zu bekommen und zu heiraten, weil es unter ihnen Menschen gibt, die Ehe und Kinder für überkommen und spießbürgerlich halten? Ich glaube eher nicht. Und die gibt es. Auch wenn es den Bischof schockieren wird, einige heterosexuelle Paare lehnen die Ehe ab und wollen auch keine Kinder erziehen. Verwirkt damit die ganze Gesellschaft das Recht auf die Institution Ehe? Natürlich wollen auch nicht Schwule und Lesben heiraten und Kinder adoptieren, ist das ein Grund ihnen das zu verwehren? Beim Thema Adoption ist das sicherlich was anderes. Herrn Laun geht es, wie er schreibt,

(…) um das Wohl der Kinder und ihre gesunde Entwicklung! Zudem müsste mitbedacht werden, was Kardinal Bertone gesagt hat (nach D. Oko zitiert): „Viele Psychologen und Psychiater haben nachgewiesen, dass es keinen Zusammenhang gibt zwischen Zölibat und Pädophilie, wohl aber einen zwischen Homosexualität und Pädophilie.“ Dem müsste man dringend nachgehen!

Die sachliche Grundlage von Bertone, übrigens die Nummer zwei in der katholischen Kirche, ist, dass ihm etliche Psychiater und Psychologen gesagt hätten, dass zwischen Homosexualität und Kindesmissbrauch „eine Verbindung“ bestehe. Studien, Belege oder gar Indikatoren hat er nicht. Somit ist das eine aus der Luft gegriffene Behauptung! Da möchte wohl jemand von den eigenen Missbrauchskandalen ablenken, wenn man es böse kommentieren möchte. Homosexuelle sollen keine Kinder erziehen, weil sie wahrscheinlich pädophil sind. Das ist Rufmord! Pädophile ist ein schreckliches Verbrechen das in keiner festen Logik mit Heterosexualität oder Homosexualität zusammenhängt.

Zudem ist beim Thema Kindeswohl noch kein renommiertes Institut zu dem Ergebnis gekommen, Homosexuelle seien schlechte Eltern – im Gegenteil sogar. Die bisherigen Studien, die es zum Thema Kindeswohl in Homosexuellen Familien gibt, kommen zu dem Ergebnis, dass homosexuelle Paare Kinder genauso gut erziehen wie heterosexuelle Eltern und es den Kindern auch in diesen Partnerschaften an nichts mangelt.
Natürlich ist die sexuelle Orientierung eine potenzielle Angriffsfläche von Diskriminierung, aber Themen wie Behinderung (eines Elternteils oder Geschwisterkindes), Arbeitslosigkeit, soziale Unterschiede und die Herkunft der Eltern bieten ebenso die Möglichkeit der Diskriminierung. Haben wir das Recht, Familien vorzuschreiben wie sie auszusehen haben? Muss jede Familie fest aus Mutter und Vater bestehen einem Idealbild wie sich das die katholische Kirche vorstellt? Was machen dann Alleinerziehende? Nehmen wir allen Paaren, deren Lebensrealität es nicht zulässt, dieses Ideal zu erfüllen, die Kinder weg? Das einzig Wichtige ist es doch, dass Kinder bei Eltern aufwachsen, die sie lieben und die sie gut versorgen.

Außerdem bedeutet das Adoptionsrecht für Homosexuelle kein Recht auf Kinder, es beendet lediglich das Ausschlusskriterium sexuelle Orientierung bei der Adoption.

Es geht aber noch provozierend weiter:

Unseren lieben homosexuellen Mitbürgern sei gesagt: Man kann Ehe spielen so viel man will, aus der Verbindung zweier Männer oder zweier Frauen wird auch durch langes Spielen oder durch Verkleiden keine Ehe, auch nicht durch Umbenennung! Wenn man den Mond „Sonne“ nennt, bleibt er Mond, wird nicht wärmer und nicht heller und sollte weiter Mond und nicht Sonne genannt werden. Eine Diskriminierung des Mondes ist das nicht. Und bitte: Verlangt vom Staat nicht Leistungen, denen ihr keine Gegenleistung gegenüberstellt.

Es ist doch erheiternd, dass man sich als Homosexueller das Prinzip Liebe und Partnerschaft von einem zölibatär lebenden Bischof erklären lassen muss. Seine Expertise in diesem Bereich stelle ich gerne in Frage. Denn ist Herr Laun immer dabei, wenn heterosexuelle Paare ihre Beziehungen gestalten oder weiß er wie andersrum Schwule und Lesben Partnerschaft spielen, dass er zu diese? Wie kommt er dann zu dieser aus der Luft gegriffenen Behauptung?

Liebe und Vertrauen sind die wichtigsten Faktoren einer Partnerschaft genauso wie die Bereitschaft zweier Menschen, Verantwortung und Fürsorge für einander zu übernehmen in allen Ehen gleich ist. Was hat das mit der Geschlechterkonstellation in diesen Beziehungen zu tun? Richtig: absolut nichts. Daher ist es auch nicht zu viel verlangt, die gleichen Rechte dafür einzufordern. Die gleichen Pflichten haben wir schon!

Die Frage der Sünde

Wenn die Kirche, treu dem Wort Gottes und die Ordnung Gottes bedenkend, lehrt, dass es eine Sünde, eine Störung der Gottesbeziehung ist, in einer homosexuellen Partnerschaft zu leben, darf und muss sie das sagen, genauso, wie sie das bei allen anderen Sünden auch darf und auch tut! Mit „Unbarmherzigkeit“ hat das absolut nichts zu tun. Im Gegenteil, es ist ein Werk der Liebe, einem anderen Menschen auch dann die Wahrheit zu sagen, wenn diese anzunehmen für ihn zwar schwer ist, aber gut für sein ewiges Heil.

Herrn Laun gehört zu den Hardlinern in Sachen Bibelexegese. So wörtlich wie er die Bibel auslegt machen das sicher die wenigsten (bei einem 2000 Jahre alten Buch ist das auch nicht verwunderlich). Ein damals 22-jährigem Student in den USA fand z.B. heraus, dass homosexuelle Liebe an keiner Stelle der Bibel als Sünde bezeichnet wird.
Der New York Times teilte er seine Ergebnisse damals wie folgt mit: „Es ist ganz einfach ein Fakt, dass an keiner Stelle in der Bibel auf Liebe gründende homosexuelle Beziehungen diskutiert oder gar verdammt werden“. Verurteilt werden nur nicht liebende Homosexuelle, was ich natürlich auch nicht ganz akzeptieren kann (mehr dazu unter diesem Link). Warum sollte heterosexuelle Lust in Ordnung sein, aber homosexuelle nicht. Es ist aber eine fruchtbarere Diskussionsgrundlage als die Schrift von Bischof Laun. Ob Homosexualität eine Sünde ist, muss zudem aus der heutigen Sicht bewertet werden und nicht mit wörtlichen Aussagen aus einem Buch, das in Teilen über 2000 Jahre und älter ist.

Und wenn man das schon tut, sollte man sich bewusst machen, welche Konsequenz eine wörtliche Deutung der Bibel haben kann. Dieser Brief einer US-Bürgerin an Moderatorin Dr. Laura Schlessinger verdeutlicht das recht anschaulich:

Wenn ich am Altar einen Stier als Brandopfer darbiete, weiß ich, dass dies für den Herrn einen lieblichen Geruch erzeugt (Lev. 1:9). Das Problem sind meine Nachbarn. Sie behaupten, der Geruch sei nicht lieblich für sie. Soll ich sie niederstrecken?
Ich würde gerne meine Tochter in die Sklaverei verkaufen, wie es in Exodus 21:7 erlaubt wird. Was wäre Ihrer Meinung nach heutzutage ein angemessener Preis für sie?
Ich weiß, dass ich mit keiner Frau in Kontakt treten darf, wenn sie sich im Zustand ihrer menstrualen Unreinheit befindet (Lev. 15:19-24). Das Problem ist, wie kann ich das wissen? Ich hab versucht zu fragen, aber die meisten Frauen reagieren darauf pikiert.

Zum Thema Homo-Heiler hat er natürlich auch eine Äußerung parat (er hat sie vorher zwar schon angedeutet, aber hier wird er deutlich):

Erst recht wäre einzufordern, dass sie ihre „eigenen Leute“ nicht mit Hass verfolgen, weil diese „aussteigen“, sich verändern wollen und es bei vielen auch gelingt.

Wir (Homosexuelle) verfolgen niemanden, der sich für einen Lebensstil frei entscheidet. Vor allem nicht, wenn er anders ist als unserer. Was ich verurteile sind Seminare, die Homosexualität „heilen“ wollen und propagieren, dass dies möglich sei. Zu unterstellen, dass Homosexualität eine psychische Störung sei, die behoben werden kann und muss, (siehe Punkt zum Thema Krankheit) kann ich so nicht akzeptiert. Ansonsten akzeptiere ich jede Entscheidung, enthaltsam zu leben.

Am Ende seines Textes wird der Bischof nochmal richtig kämpferisch und ruft zum Kampf gegen die Verschwörung der Homosexuellen auf:

Wer an Gott glaubt und die Wirklichkeit als Gottes Schöpfung ansieht, kann Papst Franziskus nur recht geben: Eine gleichgeschlechtliche Partnerschaft, „homosexuelle Ehe“ genannt und vielleicht sogar mit Adoptionsrecht ausgestattet, ist – nicht nur sie, aber auch sie – ein „Angriff auf den Plan Gottes“ und ist, wie alle Strukturen der Sünde, ein „Schachzug des Teufels“! Tröstlich bleibt: Er wird nicht siegen, auch dieser, derzeit so mächtige Angriff, wird sich, im Sinn des Psalm 2, letztlich als lächerlich erweisen und zusammenbrechen. Gott gibt seine Pläne nicht auf und weiß letztlich immer sie durchzusetzen!

Homosexualität, bzw. die Gleichstellung, ist also ein Angriff auf den „Plan Gottes“, ein „Schachzug des Teufels“, eine Homoverschwörung. Ein hartes Fazit, wenn man betrachtet, dass der Bischof hier gegen christliche Werte wie Toleranz, Akzeptanz und Nächstenliebe aufruft.

Ich finde es erschreckend, dass ein Vertreter einer christlichen Kirche ein so hasserfülltes Pamphlet veröffentlicht und man kann es nicht anders nennen. Die Rhetorik und der gesamte Aufbau strotzen vor Polemik und sollen den Menschen vorgaukeln, es gäbe eine Bedrohung durch Homosexuelle. Zudem wirft der Bischof Schwulen und Lesben die Manipulationen der Gesellschaft vor – er nennt diese sogar Gehirnwäsche.

Ich hoffe, dass sich die katholische Kirche von solchen Äußerungen distanziert, denn das hat nichts mit Nächstenliebe zu tun. Ich habe versucht dieser verwirrten Argumentation sachlich zu begegnen. Ich möchte aber betonen, dass ich ausdrücklich nicht die katholische Kirche angreife, sondern Amtsträger, die solche Äußerungen öffentlich propagieren und damit einen Kreuzzug gegen Homosexuelle betreiben.

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2 Kommentare zu “Der letzte Kreuzzügler – Bischof Laun kämpft gegen die Homoverschwörung

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